Das Krankenhaus
Endlich habe ich es geschafft einige Bilder vom Krankaenhaus zu machen. Was die OP-Saeale angeht, ist mein erster Eindruck nicht richtig gewesen. Das was ich beschrieben habe waren die "Minor OP", welche alle in Lokalanaesthesie stattfinden.
Die groesseren OPs sind in ganz anderen Saealen, die so aehnlich wie die in Deutschland sind (die ich bisher gesehen habe). Es gibt auch OP-Kittel und sterile Felder. Nur sind die Geraete etwas aelter...aber trotz des frueheren Baujahrs von dem Beatmungsgeraet, stehen die Anaesthesisten genau so rum, wie bei uns.
Doch zunaechst zum Krankenhaus.

Das Hauptgebaede, in dem die Ambulanzen aller Fachrichtungen vertreten sind hat eine grosse Empfangshalle mit vielen Schaltern.
Da ist am vormittag sehr viel los, so dass die Wartezeiten sich fuer jeden Patienten im Schnitt auf 4-6h ausdehnt. Trotzdem war jeder, den ich gesehen habe, ueberfreundlich und froh behandelt zu werden. Dazu muss man aber sagen, dass den Leuten hier nicht viel anderes uebrig bleibt, den die Krankenkassen hier (JEDER ist zumindest gesetzlich versichert) weisen einem ein Krankenhaus zu, an welches man so lange man in dem Gebiet wohnt, gebunden ist. Sollte man es wechseln, muss man saemtliche Kosten selber tragen.

Ok, zum Aufbau. Zunaechst mal eine Uebersicht ueber den Uniklinik-Campus.
Das ganze ist ziemlich verwirrend fuer mich, weil ich 1. schlecht Thai lesen kann und 2. die Beschriftungen nur die Namen der Gebaeude zeigen, von welchen man nur schwer auf den jeweiligen Fachbereich schliessen kann (dieser Punkt stoert auch den Thailaender an sich).
Die Gaenge zwischen den Gebaeden und einzelnen Stationen sehen etwa so aus:




Immer wieder findet man schoene Gruenflaechen neben den Gaengen, wodurch dieses ganze Dicht-an-Dicht gar nicht mehr so unangenehm auffaellt. Aah, Ruheoasen mit Tropencharakter...
Wenn man dann mal die OP-Saeale gefunden hat, ist alles halb so wild. Montags und donnerstags git es keine Mittagspause, weshalb wir unser Essen vorher bestellen. Einzeln abgepackt (in kleinen Tueten), wird es dann, wenn man gerade Zeit hat verzehrt.
Die OP-Saeale sind voll mit Studenten, die auf verschieden Stufenhoehen versuchen etwas von der OP mitzubekommen. Ansonsten finde ich es ganz gut dort. Mein Aufgabenbereich entspricht in etwa dem eines deutschen Chirurgie-Terial im PJ: Haken halten und Hautnaehte. Vielleicht aber auch noch eine Appendektomie. Das waere doch super.
So, bin gespannt was ihr von dem ganzen haltet. Macht es gut. Viele Gruesse von Eurem Chira im Krankenhaus unter Palmen....
PS: "Sehr geehrte Person, bitte ziehen Sie sich geeignete OP-Kleidung in angelernter Art und Weise an, um mir hier die Haken zu halten." heisst hier "Scrub up!"
Die groesseren OPs sind in ganz anderen Saealen, die so aehnlich wie die in Deutschland sind (die ich bisher gesehen habe). Es gibt auch OP-Kittel und sterile Felder. Nur sind die Geraete etwas aelter...aber trotz des frueheren Baujahrs von dem Beatmungsgeraet, stehen die Anaesthesisten genau so rum, wie bei uns.Doch zunaechst zum Krankenhaus.

Das Hauptgebaede, in dem die Ambulanzen aller Fachrichtungen vertreten sind hat eine grosse Empfangshalle mit vielen Schaltern.Da ist am vormittag sehr viel los, so dass die Wartezeiten sich fuer jeden Patienten im Schnitt auf 4-6h ausdehnt. Trotzdem war jeder, den ich gesehen habe, ueberfreundlich und froh behandelt zu werden. Dazu muss man aber sagen, dass den Leuten hier nicht viel anderes uebrig bleibt, den die Krankenkassen hier (JEDER ist zumindest gesetzlich versichert) weisen einem ein Krankenhaus zu, an welches man so lange man in dem Gebiet wohnt, gebunden ist. Sollte man es wechseln, muss man saemtliche Kosten selber tragen.

Ok, zum Aufbau. Zunaechst mal eine Uebersicht ueber den Uniklinik-Campus.
Das ganze ist ziemlich verwirrend fuer mich, weil ich 1. schlecht Thai lesen kann und 2. die Beschriftungen nur die Namen der Gebaeude zeigen, von welchen man nur schwer auf den jeweiligen Fachbereich schliessen kann (dieser Punkt stoert auch den Thailaender an sich).Die Gaenge zwischen den Gebaeden und einzelnen Stationen sehen etwa so aus:




Immer wieder findet man schoene Gruenflaechen neben den Gaengen, wodurch dieses ganze Dicht-an-Dicht gar nicht mehr so unangenehm auffaellt. Aah, Ruheoasen mit Tropencharakter...
Wenn man dann mal die OP-Saeale gefunden hat, ist alles halb so wild. Montags und donnerstags git es keine Mittagspause, weshalb wir unser Essen vorher bestellen. Einzeln abgepackt (in kleinen Tueten), wird es dann, wenn man gerade Zeit hat verzehrt.
Die OP-Saeale sind voll mit Studenten, die auf verschieden Stufenhoehen versuchen etwas von der OP mitzubekommen. Ansonsten finde ich es ganz gut dort. Mein Aufgabenbereich entspricht in etwa dem eines deutschen Chirurgie-Terial im PJ: Haken halten und Hautnaehte. Vielleicht aber auch noch eine Appendektomie. Das waere doch super.So, bin gespannt was ihr von dem ganzen haltet. Macht es gut. Viele Gruesse von Eurem Chira im Krankenhaus unter Palmen....
PS: "Sehr geehrte Person, bitte ziehen Sie sich geeignete OP-Kleidung in angelernter Art und Weise an, um mir hier die Haken zu halten." heisst hier "Scrub up!"
1 Comments:
hallo chira, ich finde es gut das du dein blog schön fütterst. ich habe dich auf meinem verlinkt, schau mal vorbei...ich gehe gleich zum friseur und danach bekomme ich einen neuen schreibtisch und stuhl von einer freundin hier. juhu! bis später, und alles gute von deinem bruder bendji
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Ben, at 20:39
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